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Videokonferenz aufnehmen: Anleitung für Zoom, Teams und Meet

Meeyra Team14 Min. Lesezeit015. September 2026

Eine Videokonferenz aufnehmen Sie am sichersten mit der integrierten Funktion der Plattform: in Zoom über die Aufnahme-Schaltfläche der Meeting-Steuerung, in Microsoft Teams über Weitere Aktionen > Aufzeichnen und transkribieren, in Google Meet über Besprechungstools > Aufzeichnung. Für Browser-Meetings dient die Bildschirmaufnahme des Betriebssystems. Informieren Sie vorher alle Teilnehmenden.

Der letzte Satz ist keine Formsache. Wer unbefugt das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen aufnimmt, riskiert nach § 201 StGB eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg weist ausdrücklich darauf hin, dass dies auch für Videokonferenzen gilt.

Das Thema betrifft viele Büros. Laut einer Bitkom-Umfrage unter 602 Unternehmen nutzen 67 Prozent Videokonferenzen regelmäßig. Und nach Destatis arbeiteten 2025 25 Prozent aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice. Diese Anleitung zeigt, wie Sie Meetings in Zoom, Teams und Google Meet aufzeichnen, wie die Bildschirmaufnahme unter Windows, macOS, iOS und Android funktioniert und was Sie rechtlich beachten müssen. Die Plattformangaben entsprechen den Hilfeseiten der Anbieter mit Stand September 2026.

Inhaltsverzeichnis

Checkliste: Bevor Sie eine Videokonferenz aufnehmen

Die meisten misslungenen Aufnahmen scheitern vor dem Meeting. Die Schaltfläche fehlt, der Ton bleibt stumm oder die Datei landet in einem Ordner, den niemand findet. Prüfen Sie deshalb vorab diese fünf Punkte.

  1. Berechtigung klären. Integrierte Aufnahmefunktionen stehen meist nur Hosts, Co-Hosts oder freigegebenen Personen zur Verfügung. Ihre IT kann das Aufnehmen per Richtlinie auch komplett abschalten.
  2. Rechtsgrundlage und Einwilligung klären. Legen Sie fest, wozu die Aufnahme dient, und holen Sie vor dem Start die Einwilligung der Teilnehmenden ein. Details folgen im Rechtsabschnitt.
  3. Speicherort festlegen. Lokale Dateien bleiben auf Ihrem Rechner und belegen Speicherplatz. Cloud-Aufnahmen liegen im Konto der Plattform, was das Teilen erleichtert und Zugriffsrechte wichtiger macht.
  4. Bildausschnitt prüfen. Integrierte Funktionen zeichnen meist die sprechende Person und geteilte Inhalte auf. Eine Bildschirmaufnahme erfasst dagegen alles, was Ihr Bildschirm zeigt, einschließlich eingeblendeter Benachrichtigungen.
  5. 30-Sekunden-Test machen. Nehmen Sie kurz auf, spielen Sie die Datei ab und prüfen Sie, ob Ihr Mikrofon und die Stimmen der anderen zu hören sind.
Aktivieren Sie außerdem den Fokus- oder Nicht-stören-Modus. Ein einziges Benachrichtigungsbanner kann sonst eine private Nachricht in der Aufnahme sichtbar machen.

Aufnahmemöglichkeiten im Überblick

Welche Methode passt, hängt von zwei Fragen ab: Auf welcher Plattform läuft das Meeting, und welche Rolle haben Sie darin? Die Tabelle fasst die Optionen nach den Hilfeseiten der Anbieter zusammen (Stand September 2026).

MethodeWer darf starten?VoraussetzungSpeicherortMobil
Zoom, lokale AufzeichnungHost oder vom Host freigegebene TeilnehmendeZoom-Desktop-App, kostenloses oder bezahltes KontoEigener Rechner (standardmäßig Dokumente/Zoom)Nein
Zoom, Cloud-AufzeichnungHost oder Co-HostKostenpflichtiger Zoom-PlanZoom-Cloud-KontoJa
Microsoft TeamsOrganisator, Mitorganisatoren, lizenzierte Personen derselben OrganisationPassende Microsoft-365-Lizenz und Richtlinie, die Aufnahmen erlaubtOneDrive des Organisators, bei Kanalbesprechungen SharePointJa
Google MeetHost oder vom Host berechtigte PersonenPassende Workspace-Edition oder Google One ab 2 TBGoogle Drive des Organisators, Ordner „Google Meet“Nur Android
Bildschirmaufnahme des BetriebssystemsJede Person auf dem eigenen GerätSnipping Tool, macOS-Bildschirmfoto, iOS oder AndroidEigenes GerätJa
OBS StudioJede Person auf dem eigenen RechnerKostenloser DownloadFrei wählbarer OrdnerNein

Integrierte Funktionen benachrichtigen alle Teilnehmenden automatisch. Eine Bildschirmaufnahme tut das nicht, dann liegt der Hinweis allein bei Ihnen.

Zoom-Meeting aufzeichnen

Zoom bietet zwei eingebaute Wege. Die lokale Aufzeichnung speichert eine Datei auf Ihrem Rechner und funktioniert mit kostenlosen und bezahlten Konten. Die Cloud-Aufzeichnung speichert im Zoom-Konto und setzt einen kostenpflichtigen Plan voraus.

Lokale Aufzeichnung unter Windows, macOS oder Linux

  1. Starten Sie das Meeting als Host in der Zoom-Desktop-App.
  2. Klicken Sie in der Meeting-Steuerung auf die Aufnahme-Schaltfläche (in der englischen Oberfläche „Record“).
  3. Erscheint ein Menü, wählen Sie die Aufnahme auf diesem Computer.
  4. Pausieren oder beenden Sie die Aufnahme bei Bedarf über die Steuerung.
  5. Beenden Sie das Meeting. Zoom konvertiert die Aufnahme danach in abspielbare Dateien im Ordner Dokumente/Zoom.
Die lokale Aufzeichnung funktioniert nicht in den Apps für iPhone, iPad und Android. Schalten Sie den Rechner erst aus, wenn die Konvertierung abgeschlossen ist, sonst droht eine unvollständige Datei.

Cloud-Aufzeichnung im bezahlten Plan

Mit einem kostenpflichtigen Konto und aktivierter Cloud-Aufzeichnung wählen Sie nach dem Klick auf die Aufnahme-Schaltfläche die Speicherung in der Cloud. Nur Hosts und Co-Hosts können eine Cloud-Aufzeichnung starten. Auf Smartphone und Tablet ist das der einzige eingebaute Weg, ein Zoom-Meeting aufzuzeichnen.

Als Teilnehmer aufzeichnen

Teilnehmende können standardmäßig keine lokale Aufzeichnung starten. Bitten Sie den Host, Ihnen über die Teilnehmerliste die Berechtigung zum Aufzeichnen zu erteilen. Danach erscheint die Aufnahme-Schaltfläche auch in Ihrer Meeting-Steuerung.

Teams-Besprechung aufzeichnen

Teams speichert Aufnahmen in der Cloud, und zwar nur, wenn Ihre Organisation das zulässt. Laut Microsoft-Hilfe brauchen Sie eine passende Lizenz, etwa Office 365 Enterprise E1, E3 oder E5 oder Microsoft 365 Business Premium. Gäste und Personen aus anderen Organisationen dürfen keine Besprechung aufzeichnen.

  1. Treten Sie der Besprechung in der Desktop-, Web- oder Mobil-App bei.
  2. Wählen Sie in der Besprechungssteuerung Weitere Aktionen (drei Punkte).
  3. Klicken Sie auf Aufzeichnen und transkribieren und dann auf Aufzeichnung starten.
  4. Zum Beenden öffnen Sie erneut Weitere Aktionen > Aufzeichnen und transkribieren und wählen Aufzeichnung beenden.
Alle Teilnehmenden erhalten eine Benachrichtigung, sobald die Aufnahme beginnt. Die Datei landet im OneDrive des Organisators, Aufnahmen von Kanalbesprechungen im SharePoint des Kanals. Administratoren können zusätzlich eine Richtlinie aktivieren, nach der Teilnehmende einer Aufzeichnung oder Transkription ausdrücklich zustimmen müssen.

Ist die Option ausgegraut, steckt meist eine Lizenz- oder Richtlinienfrage dahinter, kein technischer Fehler. Ihre IT kann prüfen, welche Besprechungsrichtlinie Ihrem Konto zugewiesen ist.

Google Meet aufzeichnen

In Google Meet ist die Aufnahme eine Premiumfunktion. Sie steht in passenden Workspace-Editionen wie Business Standard, Business Plus oder den Enterprise-Editionen zur Verfügung sowie für Google-One-Abonnements ab 2 TB Speicher. Ein normales kostenloses Google-Konto hat keine Aufnahmefunktion.

  1. Starten Sie die Besprechung am Computer oder treten Sie ihr bei.
  2. Klicken Sie unten rechts auf Besprechungstools und dann auf Aufzeichnung.
  3. Wählen Sie optional eine Untertitelsprache, damit Untertitel mitgespeichert werden.
  4. Starten Sie die Aufnahme und bestätigen Sie im Pop-up.
  5. Zum Beenden öffnen Sie erneut Besprechungstools > Aufzeichnung und beenden die Aufnahme.
Teilnehmende werden benachrichtigt, wenn die Aufnahme beginnt oder endet. Die Datei landet im Google Drive des Organisators im Ordner „Google Meet“, mit einem Unterordner pro Besprechung. Zwei Grenzen sind praxisrelevant: Aufnehmen lässt sich nur am Computer oder unter Android, und nach acht Stunden stoppt die Aufnahme automatisch.

Bildschirmaufnahme: Meetings im Browser aufnehmen

Eine Bildschirmaufnahme erfasst alles, was Ihr Bildschirm zeigt und Ihre Lautsprecher wiedergeben. Damit können Sie auch dann eine Videokonferenz aufnehmen, wenn das Meeting im Browser läuft, die Plattform keine Aufnahmefunktion hat oder Ihr kostenloses Konto keine Aufzeichnung erlaubt.

Beachten Sie dabei einen wichtigen Unterschied. Die Bildschirmaufnahme umgeht zwar die Berechtigungen der Plattform, aber nicht das Recht. Niemand erhält einen automatischen Hinweis, deshalb müssen Sie die Aufnahme selbst ankündigen und die Einwilligung einholen.

Windows 11: Snipping Tool

  1. Drücken Sie Windows + Umschalt + R, um die Aufnahmeansicht zu öffnen.
  2. Ziehen Sie einen Rahmen um das Meeting-Fenster oder wählen Sie den ganzen Bildschirm.
  3. Aktivieren Sie das Mikrofonsymbol für Ihre Stimme und das Lautsprechersymbol für den Systemton, also die Stimmen der anderen.
  4. Klicken Sie auf Starten und nach dem Meeting auf Beenden.
Das Snipping Tool beherrscht seit 2023 optional Systemton und Mikrofon. Fehlen die Audiosymbole, aktualisieren Sie die App über den Microsoft Store.

Mac: Bildschirmfoto-App

  1. Drücken Sie Umschalt + Befehl + 5.
  2. Wählen Sie die Aufnahme des gesamten Bildschirms oder eines Ausschnitts.
  3. Wählen Sie unter Optionen Ihr Mikrofon aus.
  4. Unter macOS 27 Golden Gate, das Apple am 14. September 2026 veröffentlicht hat, aktivieren Sie zusätzlich die Option für den Systemton. Erst dann nimmt der Mac auch die anderen Teilnehmenden auf.
  5. Klicken Sie auf Aufnehmen und beenden Sie über die Stopp-Taste in der Menüleiste.
Aufnahmen landen standardmäßig als MOV-Datei auf dem Schreibtisch. Ältere macOS-Versionen nehmen mit dieser Funktion nur das Mikrofon auf, die Stimmen der anderen fehlen dann. Ohne Update ist OBS Studio die bessere Wahl.

OBS Studio für mehr Kontrolle

OBS Studio ist eine kostenlose Open-Source-Software für Aufnahme und Streaming unter Windows, macOS und Linux. Sie legen Meeting-Fenster, Mikrofon und Systemton als getrennte Quellen an und regeln jede Lautstärke einzeln.

Laut OBS-Wissensdatenbank nimmt OBS den Desktop-Ton auf dem Mac ab macOS 13 ohne Zusatztreiber auf. Richten Sie die Quellen vor einem wichtigen Termin ein, beobachten Sie den Audiomixer, während jemand spricht, und machen Sie eine kurze Probeaufnahme.

iPhone, iPad und Android

Auf iPhone und iPad öffnen Sie das Kontrollzentrum, halten die Taste für die Bildschirmaufnahme gedrückt, schalten das Mikrofon ein und starten die Aufnahme. Apple weist darauf hin, dass manche Apps keine Audio- oder Videoaufnahme zulassen. Testen Sie daher vorher Ihre Meeting-App. Das Video landet in der Fotos-App.

Unter Android wischen Sie zweimal vom oberen Bildschirmrand nach unten und tippen auf die Kachel für die Bildschirmaufnahme. Legen Sie fest, ob Ton aufgenommen wird, und tippen Sie auf Starten. Zum Beenden tippen Sie auf die Benachrichtigung der Bildschirmaufnahme.

Webinar aufzeichnen

Webinar-Aufnahmen werden oft später veröffentlicht, deshalb brauchen sie etwas mehr Planung. Wie Sie ein Webinar für ein internationales Publikum vorbereiten, zeigt unser Beitrag zum mehrsprachigen Webinar.

  • Referentenansicht aufnehmen. Wer die Aufzeichnung später ansieht, will Folien und Vortragende sehen, keine Kachelansicht des Publikums.
  • Vor der ersten Folie starten. Wartezeit lässt sich schneiden, ein verpasster Einstieg nicht.
  • Fragerunde prüfen. Wer mit Kamera eine Frage stellt, hat damit nicht in eine öffentliche Aufzeichnung eingewilligt. Für die Verbreitung von Bildnissen verlangt § 22 KUG grundsätzlich die Einwilligung der abgebildeten Person.
  • Vor der Veröffentlichung schneiden. Kürzen Sie Vorgespräche, setzen Sie Kapitelmarken und laden Sie die bearbeitete Datei hoch.
  • Untertitel ergänzen. Ein Transkript macht die Aufnahme durchsuchbar und für Menschen zugänglich, die ohne Ton schauen.

Rechtlicher Rahmen: § 201 StGB, DSGVO und Betriebsrat

Vor dem Start der Aufnahme: Nennen Sie Zweck, Speicherort und Löschfrist, holen Sie die Einwilligung aller Teilnehmenden ein und bieten Sie an, die Kamera auszuschalten oder das Meeting zu verlassen. Heimliche Mitschnitte sind keine Option.

Dieser Abschnitt gibt einen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.

  • Strafrecht. § 201 StGB schützt das nichtöffentlich gesprochene Wort. Strafbar ist bereits die unbefugte Aufnahme, ebenso das Gebrauchen oder Weitergeben einer solchen Aufnahme.
  • DSGVO. Eine Aufnahme identifizierbarer Personen ist eine Verarbeitung personenbezogener Daten und braucht eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO, etwa die Einwilligung. Nach Art. 7 DSGVO muss der Widerruf so einfach sein wie die Erteilung, und Art. 13 DSGVO verlangt die Information zum Zeitpunkt der Erhebung.
  • Aufsichtsbehörden. Die Orientierungshilfe Videokonferenzsysteme der Datenschutzkonferenz verlangt, dass eine Aufzeichnungsfunktion in der Voreinstellung deaktiviert ist. Ohne besonderes Dokumentationserfordernis ist danach regelmäßig eine Einwilligung in die Aufzeichnung erforderlich.
  • Betriebsrat. Führt ein Unternehmen Aufzeichnung oder Transkription ein, greift das Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG bei technischen Einrichtungen zur Verhaltens- oder Leistungskontrolle.
Ein deutsches Beispiel zeigt, wie eindeutig der Gesetzgeber sein kann: Findet eine Betriebsratssitzung per Videokonferenz statt, gilt nach § 30 Abs. 2 BetrVG wörtlich: „Eine Aufzeichnung der Sitzung ist unzulässig.“ Wer eine Betriebsratssitzung per Video leitet, schaltet jede Aufnahmefunktion also bewusst ab.

Welche Anbieter die DSGVO-Anforderungen insgesamt erfüllen, lesen Sie in unserem Vergleich DSGVO-konformer Videokonferenz-Anbieter.

Eine kurze Ansage vor dem Start funktioniert auf jeder Plattform:

„Bevor wir beginnen: Ich würde dieses Meeting gern aufzeichnen, damit die Kolleginnen und Kollegen, die heute fehlen, die Ergebnisse nachvollziehen können. Die Aufnahme liegt im Teamlaufwerk und wird nach 30 Tagen gelöscht. Wenn Sie nicht einverstanden sind, sagen Sie es bitte jetzt, dann zeichne ich nicht auf.“

Nach der Aufnahme: speichern, teilen, löschen

Eine Aufnahme enthält Gesicht, Stimme und Worte aller Beteiligten. Behandeln Sie die Datei wie jedes andere sensible Dokument.

  1. Sofort sinnvoll benennen. Ein Name wie „2026-09-15 Quartalsplanung“ macht die Datei auch Monate später auffindbar.
  2. Zugriff begrenzen. Teilen Sie einen Link nur mit den Teilnehmenden, statt die Datei in einem unternehmensweiten Kanal abzulegen.
  3. Verschlüsselt speichern. Die DSK-Orientierungshilfe empfiehlt, Aufzeichnungen verschlüsselt zu speichern, bei hohem Risiko ist das zwingend.
  4. Löschfrist festlegen. Der Grundsatz der Speicherbegrenzung in Art. 5 DSGVO erlaubt die Speicherung nur so lange, wie der Zweck es erfordert. Eine feste Frist von 30 oder 90 Tagen lässt sich leicht einhalten.
  5. Das Wesentliche herausziehen. Kaum jemand sieht sich ein einstündiges Video noch einmal an. Ein Protokoll mit Entscheidungen und Aufgaben wird deutlich häufiger genutzt.
Wenn Sie aus einer vorhandenen Datei Text gewinnen möchten, hilft unsere Übersicht Audio in Text umwandeln. Wie sich Werkzeuge für die Live-Transkription unterscheiden, erklärt der Beitrag zur Meeting-Transkription-Software.

Wann ein Transkript die bessere Aufzeichnung ist

Fragen Sie sich vor dem Aufnehmen, was Sie später wirklich brauchen. Meist sind es Entscheidungen, Aufgaben oder ein genauer Wortlaut. Ein Textprotokoll deckt alle drei ab und enthält deutlich weniger personenbezogene Daten als ein Video mit allen Gesichtern. Das passt zum Grundsatz der Datenminimierung. In der Praxis steht dieser Ansatz noch am Anfang: Laut der Bitkom-Befragung von 2025 nutzen erst 3 Prozent der Unternehmen KI für automatische Meeting-Protokolle.

Besonders deutlich wird der Vorteil in mehrsprachigen Meetings. Ein deutschsprachiges Video hilft einer Kollegin wenig, die der Diskussion auf Spanisch oder Türkisch besser folgen kann. Meeyra geht einen anderen Weg als die klassische Videoaufnahme: Die Plattform übersetzt Gesprochenes im Browser in Echtzeit in 42+ Sprachen, sodass alle Teilnehmenden in ihrer eigenen Sprache folgen. Ist die Übersetzung aktiv, speichert Meeyra das Gespräch in Tarifen mit Transkriptfunktion als Transkript, das Sie nach dem Meeting im Dashboard öffnen.

Das für die Übersetzung genutzte Audio wird in Echtzeit verarbeitet und nicht gespeichert. Wie Meeyra Meeting-Daten schützt, lesen Sie auf unserer Seite zur Sicherheit. Mehr zur Meeting-Übersetzung finden Sie hier, die Tarife im Vergleich unter Preise.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich ein Zoom-Meeting aufnehmen, ohne Host zu sein?

Ja, wenn der Host Ihnen über die Teilnehmerliste die Berechtigung zur lokalen Aufzeichnung erteilt. Ohne diese Freigabe bleibt nur die Bildschirmaufnahme, und auch dann brauchen Sie die Einwilligung der anderen Teilnehmenden.

Warum fehlt in Teams die Schaltfläche zum Aufzeichnen?

Meist fehlt eine passende Microsoft-365-Lizenz, eine Besprechungsrichtlinie blockiert Aufnahmen oder Sie sind als Gast beziehungsweise externe Person beigetreten. Ihre IT-Administration kann die zugewiesene Richtlinie prüfen.

Kann ich Google Meet mit einem kostenlosen Konto aufnehmen?

Nicht mit der integrierten Funktion. Die Aufnahme setzt eine passende Google-Workspace-Edition oder ein Google-One-Abo ab 2 TB voraus, mit einem kostenlosen Konto bleibt nur die Bildschirmaufnahme.

Ist es strafbar, eine Videokonferenz heimlich aufzunehmen?

Das unbefugte Aufnehmen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ist nach § 201 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht. Holen Sie deshalb immer vorher die Einwilligung aller Teilnehmenden ein.

Brauche ich für Aufnahmen im Unternehmen den Betriebsrat?

Wenn ein Betriebsrat besteht und das Unternehmen Aufzeichnung oder Transkription als technische Einrichtung einführt, hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitzubestimmen. Betriebsratssitzungen selbst dürfen nach § 30 Abs. 2 BetrVG nicht aufgezeichnet werden.

Wie nehme ich eine Videokonferenz auf dem Mac mit Ton auf?

Unter macOS 27 Golden Gate öffnen Sie mit Umschalt + Befehl + 5 die Bildschirmfoto-App und aktivieren in den Optionen den Systemton. Unter älteren macOS-Versionen nutzen Sie OBS Studio, das den Desktop-Ton ab macOS 13 ohne Zusatztreiber aufnimmt.

Wo werden Meeting-Aufnahmen gespeichert?

Zoom speichert lokale Aufnahmen im Ordner Dokumente/Zoom und Cloud-Aufnahmen im Zoom-Konto. Teams nutzt das OneDrive des Organisators oder SharePoint, Google Meet das Google Drive des Organisators, und Bildschirmaufnahmen bleiben auf Ihrem Gerät.

Welche Methode zu Ihrer Rolle passt

Leiten Sie das Meeting mit einem Tarif, der Aufnahmen enthält, nutzen Sie die integrierte Funktion: Sie benachrichtigt alle und legt die Datei dort ab, wo Ihr Team sie findet. Als Teilnehmende bitten Sie zuerst den Host um Freigabe. Für Browser-Meetings oder kostenlose Konten reichen Bildschirmaufnahme oder OBS Studio, sofern alle vorher eingewilligt haben.

Ganz gleich, wie Sie eine Videokonferenz aufnehmen: Zeichnen Sie weniger auf und löschen Sie früher. Eine klare Ansage, eine feste Löschfrist und ein schriftliches Ergebnisprotokoll nützen Ihrem Team mehr als ein Ordner voller ungesehener Videos. Wenn Sie Ihr nächstes mehrsprachiges Meeting mit Live-Übersetzung durchführen möchten, registrieren Sie sich bei Meeyra und starten Sie mit den 60 Minuten KI-Übersetzung, die bei der ersten Anmeldung enthalten sind.